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03. September 2010
Abschleppvorgang mit Folgen

Gangelt. Einer Streifenwagenbesatzung der Heinsberger Polizei fielen am 01. September gegen 15:50 Uhr zwei Fahrzeuge auf einem Wirtschaftsweg zwischen Kreuzrath und Vinteln auf. In einem Opel Caravan saß ein 23-jähriger Mann aus Sittard/NL und schleppte einen BMW ab, den ein 45-jähriger Mann aus Gangelt steuerte. Als die Beamten das Gespann angehalten hatten, trauten sie kaum ihren Augen.
In dem BMW war das gesamte Interieur ausgebaut, kein Motor vorhanden und der Mann hockte lediglich hinter dem Steuer. Auch Kennzeichen waren nicht an dem Wagen angebracht. Die Überprüfung förderte aber noch weitere Delikte zu Tage. So war der 23-jährige Niederländer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und auch die Kennzeichen an dem Opel gehörten nicht zu diesem Pkw. Wie sich herausstellte, hatte der Gangelter diese zuvor von einem Fahrzeug einer Sittarder Firma entwendet. Und der BMW? Dieser war von den Beiden kurz zuvor in Kreuzrath gestohlen worden.
Gegen die beiden Tatverdächtigen wurden Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.


03. September 2010
Senioren zu Gast in der grünen Kreistagsfraktion

Wegberg. Auf Einladung der GRÜNEN Kreistagsfraktion fand ein Informations- und Meinungsaustausch mit Vertretern des Beirates für Senioren und Generationen übergreifende Fragen und des Vereins Dalheimer Klosterhof – Generationen übergreifendes Wohnen e. V. statt. Die Fraktion konnte auch die Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidl begrüßen, für die das Thema vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ein wichtiges Anliegen ist.
Der Vorsitzendes des Beirates Franz-Josef Lennertz sowie seine Stellvertreterin Mali Berger zeigten sich über die Einladung sehr erfreut. Das Interesse der Politik an der Arbeit des Seniorenbeirates sei bisher leider wenig erkennbar, kritisierte Lennertz eingangs. Einen Beirat von politischer Seite einzurichten und sich dann nicht mehr um die Arbeit zu kümmern, sei doch etwas enttäuschend. Ein ständiger gegenseitiger Austausch sei wichtig. „Umso mehr freue ich mich, dass die Grünen den ersten Schritt gemacht haben“, sagte Lennertz.
Die Vertreter des Vereins „Dalheimer Klosterhof“Dr. Hans-Ulrich List und Klaus Noack freuten sich darüber, ihr Projekt in dieser Runde vorstellen zu können.
Und so ging es bei dem fast zweistündigen Gedankenaustausch vorwiegend um das Thema Wohnen im Alter.
List berichtete, dass die Mitglieder des eigens für das Wohnprojekt gegründeten Vereins gemeinsam ein soziales und nachhaltiges Vorzeigeprojekt planen und realisieren wollen. Es werden aber auch Alternativstandorte in Erwägung gezogen. Attraktiv am Klosterhof seien jedoch die gute Bahnverbindung als auch eine Bushaltestelle in Nähe. Einen besonderen Reiz bietet der Klosterhof durch seine Lage inmitten der Natur.
23 Wohneinheiten sollen für junge Familien, Paare und Singles in allen Altersstufen zur Verfügung stehen. Eine Genossenschaft soll die Wohnungen vermieten, die mit einem Quadratmeterpreis von 1.700 Euro sehr günstig erstellt werden könnten.
„Dieses Zukunftsmodell,“ so die grüne Landtagsabgeordnete Dr. Ruth Seidl, „sei bereits in einigen Städten zu besichtigen. Der Bedarf im Kreis Heinsberg sei aber ebenso vorhanden und müsse von kommunaler und politischer Seite unterstützt werden, weil der so genannte demografische Wandel die Kommunen nicht nur zum Bau von Altenwohnungen verpflichte. Auch im Kreis Heinsberg müssen Alternativen angeboten werden.
Der Beiratsvorsitzende Lennertz griff gern den Vorschlag auf, Experten und Praxis Erfahrene im Bereich Generationen übergreifendes Wohnen in den Beirat einzuladen. Zum Schluss erklärte die Fraktionsvorsitzende Maria Meurer, dass sie sich für einen besseren Austausch zwischen Beirat und Politik sowie auch zu den anderen Fachausschüssen einsetzen werde. Auch soll der Informationsaustausch zwischen den Teilnehmenden und der Grünen Kreistagsfraktion fortgesetzt werden.


03. September 2010
Finanzamt Erkelenz bildet aus

Quelle: Finanzamt ErkelenzErkelenz. "Ich schwöre, dass ich das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können verwalten, Verfassung und Gesetze befolgen und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde". Mit der Vereidigung auf die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen durch denVorsteher des Finanzamtes Erkelenz Ralf Brochhaus und der gleichzeitigen Ernennung zum Beamten auf Widerruf begann für Sonja Dehm, Markus Storms, Christina Kreuz und Daniel Scharrenbach Ende August ein neuer Lebensabschnitt. Mit dem Herbstsemester beginnen die „Finanzanwärter“, wie das Finanzamt die Azubis benennt, ihre fachtheoretischen Studien an der Fachhochschule für Finanzen (FHF) auf Schloss Nordkirchen nahe Münster. 21 Monate Studium werden durch 15 Monate Praxis begleitende Ausbildung in den Finanzämtern ergänzt. "In der Praxisphase steht unseren Studenten das Ausbildungsteam um René Meurer im Hause zur Verfügung, der als verantwortlicher Ausbilder den Zeitraum (mit)gestaltet", erklärt Ralf Brochhaus. Da zugleich ein Dienstverhältnis zwischen den Azubis und dem Land besteht, beziehen die Studenten während ihrer Ausbildung bereits eine Ausbildungsvergütung von ca. 950 € monatlich.

Für Maike Beckers, Lilia Schmidt und Christoph Tholen endete dieser Abschnitt Ende August mit dem Bestehen der mündlichen Prüfung und der Verleihung des akademischen Grades „Diplom-Finanzwirt (FH)“. Ihre künftige Aufgabe besteht beispielsweise darin, im Innendienst Steuererklärungen von Gewerbetreibenden und Freiberuflern zu bearbeiten oder vor Ort Betriebsprüfungen durchzuführen.

Für die landesweit 400 Studienplätze für 2011 im gehobenen Dienst der Finanzverwaltung hat das Bewerbungsverfahren bereits begonnen. Die Bewerbung ist hierbei ausschließlich online unter der Adresse www.studium-im-finanzamt.de möglich. Über die Zulassung zum Bewerbungsverfahren werden die Interessenten unmittelbar nach Eingabe der geforderten Daten informiert. „Bei Erfüllung der Voraussetzungen erfolgt die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, mit denen ab Ende September begonnen wird“, erklärt Ausbildungsleiter Bernd Kappertz. „Voraussetzung sind Abitur oder Fachhochschulreife und mindestens befriedigende Leistungen“ so Kappertz weiter. Zusätzlich werden landesweit für 2011 insgesamt 200 Ausbildungsstellen im mittleren Dienst vorwiegend in den Großstädten des Landes (u.a. in Köln, Düsseldorf und Aachen) zur Verfügung gestellt. Zielgruppe für diese Laufbahn sind erfolgreiche Absolventen der Gesamt-, Real- und Hauptschulen -10B-


02. September 2010
Mit Pkw in Fichtenschonung gelandet

Geilenkirchen-Süggerath. Am Mittwoch befuhr gegen 20:35 Uhr eine 20-jährige Frau aus Hückelhoven mit einem Pkw BMW die Landstraße 364 von Süggerath nach Würm. Offensichtlich durch nicht angepasste Geschwindigkeit verlor sie Ausgangs einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug, stieß gegen den rechten Bordstein und kam anschließend nach links von der Fahrbahn ab. Dabei flog der Wagen regelrecht in eine etwas tiefer gelegene Fichtenschonung und kam nach etwa 40 Metern zum Stillstand. Die junge Fahrerin hatte Glück im Unglück und zog sich nur leichte Verletzungen zu, der Wagen wurde jedoch stark beschädigt.


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